Diyarbakir - Bei zweitägigen Gefechten mit türkischen Sicherheitskräften sind in der osttürkischen Provinz Diyarbakir 12 kurdische Rebellen getötet worden. Das teilte der Generalstab am Freitag in Ankara mit. Auf Seiten der Armee kam ein Soldat ums Leben, fünf weitere wurden verletzt. Nach längerer Ruhe im türkischen Südosten war dies der erste größere Zusammenstoß. Nach der Festnahme des PKK-Führers Abdullah Öcalan vor knapp vier Jahren war es kaum noch zu Gefechten gekommen.

Die meisten Kämpfer der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) hatten sich damals in den Nordirak zurückgezogen. (APA/dpa)