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Mit gemischten Ergebnissen präsentiert sich Microsoft zum ersten Jahrestag seiner Initiative für "Trustworthy Computing". Vor einem Jahr hatte Microsoft-Gründer Bill Gates den neuen Schwerpunkt angekündigt, nachdem der Softwarekonzern immer häufiger Kritik für Sicherheitslücken in seinen Produkten einstecken musste. Bei der Entwicklung neuer Betriebssysteme und Anwendungen hatte von da an Sicherheit eindeutig Vorrang vor zusätzlichen Features.

100 Millionen Dollar in Sicherheit

Microsoft hat nach den Worten von Scott Charney, Chief Security Strategist von Microsoft, im vergangenen Jahr allein über 100 Mio. Dollar in die Sicherheit seiner Windows-Produkte investiert. Über 8.000 Entwickler wurden speziell für sicheres Programmieren trainiert. "Wir haben viel erreicht, aber noch einen weiten Weg vor uns", so Charney. So wurden die Produkte bereits im Design verstärkt auf Sicherheit ausgelegt und auf sichere Grundeinstellungen gebracht. Schließlich sei die Informationspolitik für die Endkunden verbessert worden.

Erster Testfall: Windows Server 2003

Neben der verbesserten Sicherheit brachte Trustworthy Computing Fortschritte in den Bereichen "Privacy", Zuverlässigkeit und Business Integrity. Als erster Testfall für die Initiative gilt der Windows Server 2003, dessen Launch mehrmals verschoben wurde und nun den Richtlinien für Trustworthy Computing entsprechen soll. (pte)