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Noch im Jänner sollen Beweise gegen den Irak vorliegen

Foto: APA/EPA/Luke Frazza

Washington - US-Außenminister Colin Powell hat eine Verlängerung der UNO-Waffeninspektionen nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Im Fernsehsender CBS sagte Powell am Sonntag auf die entsprechende Frage, die USA wollten zunächst den Bericht der beiden Chefinspektoren Hans Blix und Mohammed ElBaradei am 27. Jänner abwarten. "Wir werden abwarten und sehen, was sie sagen und was sie verlangen", sagte Powell.

Er warf dem Regime von Saddam Hussein zugleich vor, die jüngste UNO-Resolution zu missachten. Die Zeit für die Iraker werde knapp, warnte Powell. Wenn die Inspektoren am 27. Jänner ihren Bericht vorlegten, dann würden die Vereinten Nationen und US-Präsident George W. Bush ihre Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen. Powell betonte, schon jetzt sei klar, dass der Irak gegen die UNO-Resolution verstoße, weil er nicht voll kooperiere und seine Waffenarsenale nicht offenlege. (APA/dpa)