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Xavier Delerue (re) konnte den Kanadier Drew Neilson hinter sich lassen und holte Gold

Foto: Reuters/Winkler

Murau - Der Franzose Xavier Delerue hat am Sonntag den letzten Bewerb der Snowboard-WM auf dem Kreischberg für sich entschieden. Delerue holte Gold im Snowboardcross vor dem US-Amerikaner Seth Wescott und dem Kanadier Drew Neilson. Als bester Österreicher landete Dieter Krassnig unmittelbar vor Alex Koller auf Rang sieben.

Alle ÖSV-Herren qualifiziert

Bei den Herren schafften zwar alle vier ÖSV-Starter den Final-Einzug (im Gegensatz zu den Damen, wo die Top 16 die Medaillen ermitteln, sind bei den Männern 32 in der Entscheidung dabei), dort aber blieb Lukas Grüner bereits im Achtelfinale auf der Strecke. Für Alex Maier kam das Aus im Viertelfinale ("Ich bin zu weit gesprungen und auf der Kante gelandet, nach diesem Schnitzer bin ich außer Schwung gekommen), Dieter Krassnig und Alexander Koller hingegen schafften den Aufstieg ins Semifinale. In der Vorschlussrunde aber blieben beide Österreicher im zweiten Run auf der Strecke und mussten sich mit dem kleinen Finale begnügen.

Krassnig verletzte sich im kleinen Finale

Dort lieferten sie sich ein spannendes Duell, dann fiel zunächst Koller zurück, ehe Krassnig kurz vor dem Ziel stürzte und sich an der Hand verletzte. "Es geht ihm nicht gut. Schade, weil es im kleinen Finale um nichts mehr geht", ärgerte sich Alex Koller über die Verletzung seines Teamkollegen. "Ziel war eine Medaille, noch dazu weil es meine letzte WM war. Aber es sollte nicht sein", resümierte Koller. Im Finale setzte sich Xavier Delerue vor dem US-Amerikaner Seth Wescott und dem Kanadier Drew Nelson durch und holte damit die vierte Goldmedaille für Frankreich auf dem Kreischberg.

Unmittelbar nach den letzten beiden Bewerben begann die Abschlussfeier für die Snowboarder, die sich 2005 im kanadischen Whistler Mountain wieder um WM-Medaillen duellieren werden.

Endstand Snowboardcross Herren:

1. Xavier Delerue (FRA)
2. Seth Wescott (USA)
3. Drew Neilson (CAN)
4. Guillaume Nantermod (SUI)
5. Manuel Uhlmann (SUI)
6. Guillaume Sachoz (FRA)
7. Dieter Krassnig (AUT)
8. Alexander Koller (AUT)

Lukas Grüner im Achtelfinale, Alexander Maier (beide AUT) im Viertelfinale out