Las Palmas/Madrid - Beim Versuch, mit einem Schlauchboot von Marokko nach Spanien zu gelangen, sind 16 Afrikaner ertrunken. Nach spanischen Presseberichten vom Sonntag wurden ihre Leichen bei der Hafenstadt Tanger im Norden Marokkos geborgen. Drei Insassen des Bootes, darunter zwei Marokkaner, konnten von der Polizei gerettet werden.

Am Mittwoch waren bei einem ähnlichen Bootsunglück vermutlich 14 afrikanische illegale Einwanderer bei den Kanarischen Inseln ums Leben gekommen. Bis Sonntag wurden die Leichen von 9 der zunächst als vermisst gemeldeten Bootsflüchtlinge geborgen. Das Boot hatte bei Fuerteventura Schiffbruch erlitten. 12 der insgesamt 26 Insassen konnten sich schwimmend an Land retten. (APA/dpa)