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Foto: Reuters/McDermid

Washington - In der US-Hauptstadt Washington ist es auch am Sonntag wieder zu Demonstrationen gegen einen möglichen Irak-Krieg gekommen. An den Protestkundgebungen gegen die Irak-Politik von US-Präsident George W. Bush nahmen mehrere hundert Menschen teil. Zehn Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen, als sie in der Nähe des Weißen Hauses über eine Absperrung kletterten. Am Samstag hatten in Washington zehntausende Menschen gegen einen Krieg gegen Irak demonstriert.

Anti-Kriegs-Demonstration in Kairo

Rund 1.000 Demonstranten haben am Montag nahe der amerikanischen Botschaft in Kairo gegen die US-Drohungen gegen den Irak und die Nahost-Politik Washingtons protestiert. Sie riefen die arabischen Regierungen auf, die USA bei einem möglichen Krieg gegen den Irak nicht zu unterstützen. Nach Angaben von Augenzeugen waren unter den Protestierenden auch einige amerikanische und britische Staatsbürger. Die Demonstranten riefen zum "Heiligen Krieg" gegen die "Aggressoren" auf. Die Polizei sperrte alle Straßen rund um die US-Botschaft, so dass der Protestzug nicht bis zu dem Komplex vordringen konnte.

Auch weltweit fanden Protestmärsche von Kriegsgegnern statt, darunter auch in Deutschland. (APA/AP)