Linz - Eine Belohnung von 4.500 Euro hat nun die Linzer Polizei für Hinweise ausgesetzt, die zur Ausforschung jenes Täters führen, der im vergangenen Sommer eine Handgranate in einer Linzer Disco gezündet hatte. Bei der Explosion waren 23 Personen verletzt worden, elf davon schwer. Nach wie vor völlig unklar ist das Motiv für die Tat, teilte die Polizei am Montag in einer Presseaussendung mit.

Am 27. Juli 2002 gegen 3.00 Uhr war ein mit rund 2.500 drei Millimeter großen Stahlkugeln gefüllter Sprengkörper mitten auf der Tanzfläche der Disco "X-Large", in der sich zu diesem Zeitpunkt etwa sechzig Personen aufgehalten hatten, detoniert.

Trotz umfangreicher Ermittlungen konnten keine verwertbaren Spuren am Tatort gesichert werden, die zur Ausforschung des Täters hätten führen können. Allerdings sei auf Grund der Erhebungen - unter Einbindung von Sachverständigen - davon auszugehen, dass der unbekannte Täter die Handgranate im Lokal gezündet und nicht von außen in die Disco geworfen habe, so die Polizei. (APA)