Wien - Der Rechnungshof-Bericht über die weiter unterschiedlichen Gehaltshöhen von Frauen und Männern lässt den ÖGB seine Forderung nach einem Mindestlohn von 1.000 Euro erneuern. 150.000 bis 170.000 Frauen mit Vollzeitarbeit würden derzeit noch unter diesem Einkommen bleiben, beklagte Frauenchefin Renate Csörgits in einer Stellungnahme. Für sei wären die 1.000 Euro Mindestlohn eine "greifbare Verbesserung".

Generell verlangte Csörgits angesichts der anhaltenden "Diskriminierung" von Frauen eine Objektivierung der Einkommenssituation: "Wir fordern gleiches Geld für gleichwertige Arbeit". (APA)