Auch 2002 bleibt Transmeta tief in den roten Zahlen. Der kleine Hersteller von Energiesparprozessoren für Notebooks erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 24,2 Mio. Dollar. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Umsatz im Finanzjahr 2001, als das Unternehmen noch einen Umsatz von 35,6 Mio. Dollar erreichte. Der Jahresverlust beläuft sich auf 110 Mio. Dollar. Bereinigt um einmalige Sonderposten verringert sich der Verlust auf 83,9 Mio. Dollar. Das Ergebnis stellt eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr da, als sich die Gesamtverluste noch auf 171 Mio. Dollar aufsummierten. Quartalsmäßig haben sich die Umsatz und Verlustzahlen stabilisiert. Transmeta erwirtschaftete im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres einen Umsatz von 6,1 Mio. Dollar und einen Verlust von 21,7 Mio. Dollar. Hoffnung Embedded-Markt

Für dieses Jahr setzt Transmeta seine Hoffnung auf den nächsten Prozessor, den TM8000, zu dem die ersten Vorserienmodelle bereits ausgeliefert werden. Die Reaktionen der Abnehmer sollen nach Angaben von CEO Matthew Perry ermutigend gewesen sein. Die Serienproduktion des neuen Prozessors soll bereits im dritten Quartal starten. Transmeta hatte im Juli die Entwicklung des TM6000 eingestellt. Daneben will das Unternehmen auf dem Embedded-Markt Fuß fassen. Zusätzlich will Transmeta durch die Integration von Sicherheitsfunktionen in seine Notebook-Prozessoren weitere Marktanteile gewinnen.

Perry will seine Energiespar-Prozessoren in diesem Jahr vor allem in Notebooks mit 12 und 14 Zoll-Bildschirmen unterbringen. Speziell die weitere Verbreitung von Tablet PC soll wiederum zum Erfolg des TM8000 beitragen. Ob der Prozessor allerdings wie geplant in Produktion gehen kann, steht nicht fest. (pte)