Wien/Linz - Die Aktien des Weichenbauers VAE werden seit heute, Montag, nicht mehr an der Wiener Börse gehandelt. Wie die Wiener Börse mitteilte, wurde die Zulassung zum Amtlichen Handel mit heutigem Tag widerrufen.

An VAE hält der Linzer Stahlkonzern voestalpine nach dem Auskauf des deutschen Joint Venture-Partners Vossloh seit rund einer Woche offiziell 90,6 Prozent. Der VAE-Streubesitz von 9,4 Prozent wird von voestalpine wie angekündigt mit 225,49 Euro je Aktie in bar abgefunden. "Voraussichtlich Ende Jänner werden die Kleinaktionäre ihr Geld am Konto haben", sagte voestalpine-Sprecher Wilhelm Nitterl zur APA.

Die verschmelzende Umwandlung der VAE auf ihre Mutter voestalpine, die auf der VAE-Hauptversammlung am 4. Dezember 2002 beschlossen wurde, soll laut Nitterl in den nächsten Tagen im Firmenbuch eingetragen werden.(APA)