Rene Schedl (27) und Wolfgang Wöber (36) sind die diesjährigen Preisträger des "Genius-Wettbewerbes". Die beiden "Düsentriebe" der Fachhochschule Wiener Neustadt erhielten die vom Regionalen Innovationszentrum (RIZ) verliehenen "Wissenschafts-Oscars" für ihre Erfindung mit dem klingenden Namen "PatientDataGrip". Dabei handelt es sich um eine Computer-Software, die die optimale Strahlen-Dosis bei Computer-Tomographien ermittelt.

"Die neue Software trägt maßgeblich zur Sicherheit und Qualität bei der Computer-Tomographie bei Das europaweit erste Programm dieser Art wird bereits in 20 heimischen Krankenhäusern eingesetzt und hat sich längst auch in der Praxis bewährt. Selbst einer Langzeitstudie mit 4.000 Patienten hielt die Erfindung stand: "Die neue Software trägt maßgeblich zur Sicherheit und Qualität bei der Computer-Tomographie bei", lobte Primarius Paul Hajek vom Krankenhaus Wiener Neustadt. Speziell bei Kindern war die Dosis meist viel zu hoch - Schedl und Wöber haben mit ihrer Entwicklung dafür gesorgt, dass die Strahlenmenge nun individuell auf den Patienten abgestimmt werden kann.

Die Fachhochschule Wiener Neustadt für Wirtschaft und Technik wurde 1994 gegründet. Sie ist die erste und größte ihrer Art in Österreich mit bisher 1.000 Absolventen. Gegenwärtig studieren 1.600 Betriebswirte und 600 Techniker an der FH bzw. in den beiden Filialen Wieselburg und Tulln. Zusätzlich wird ein berufsbegleitendes Studium für Betriebswirte und Wirtschaftsingenieure angeboten - mit derzeit mehr als 400 Studenten, die ihre Ausbildung neben dem Job absolvieren. 350 Professoren und Referenten sind an der FH tätig.

Das Studienangebot der FH Wiener Neustadt umfasst Wirtschaftsberatende Berufe, Business Consultancy (Wirtschaftsberatende Berufe in durchgehend englischer Sprache - ab Herbst 2003), Produkt- und Projektmanagement, Präzisions-, System- & Informationstechnik, Logistik, Produktions- und Prozess-Design, Biotechnische Verfahren sowie Geoinformationstechnologie. Detaillierte Informationen sind im Internet unter http://www.fhwn.ac.at abrufbar.(APA)