Tel Aviv - Israelische und US-Truppen haben am Montag für den Fall eines Raketenangriffs trainiert. Wie der israelische Rundfunk meldete, soll das gemeinsame Manöver bis Anfang Februar andauern. Auch in Tel Aviv trainierten am Montag die Notfalldienste für den Kriegsfall. Bei den Übungen wurde der Einschlag von vier Raketen in verschiedenen Teilen der Stadt simuliert. Dabei trainierten Polizei, Feuerwehr und Mitarbeiter der Stadtverwaltung das Aufsuchen von Luftschutzbunkern, die Evakuierung betroffener Viertel und die Verteilung von Wasser an die Bevölkerung.

Bei der Übung der beiden Armeen ging es vor allem um das Zusammenwirken des amerikanischen Verteidigungssystems "Patriot" und des israelischen Systems "Chez" (Pfeil). Gegen Ende des Trainings sollen "Patriot"-Raketen auf Testziele abgefeuert werden. An der Übung nahm auch ein US-Radarschiff teil. Israelische Medien berichteten, die "Patriot"-Batterien sollten Anfang Februar ungeachtet eines möglichen Kriegs im Irak nach Deutschland zurücktransportiert werden. (APA/dpa)