Die französische Musikindustrie hat ihre Umsätze im vergangenen Jahr entgegen einem weltweiten Abwärtstrend um vier Prozent gesteigert.

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Besonders erfolgreich seien einheimische Musiker gewesen, deren Plattenverkäufe 59 Prozent des gesamten Umsatz im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro ausmachten, teilte der französische Branchenverband Snep am Montag mit. Dieses Ergebnis sei einem jahrelangen Engagement für heimische Künstler zu verdanken, sagte der Geschäftsführer von Sony Music France, Olivier Montfort, während der Musikkonferenz Midem in Cannes. Frankreich ist der fünftgrößte Musikmarkt weltweit.

Weltweit sank der Umsatz der Musikbranche 2002 um schätzungsweise neun Prozent. Als Grund für die negative Entwicklung geben die Verbände unter anderem die zunehmende Anzahl von Raubkopien an. (Reuters)