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Foto: APA/epa/Rodriguez

Der "Storch" macht wieder öfter Station in Österreich: Die Geburtenzahl stieg in den ersten elf Monaten des Jahres 2002 um 3,1 Prozent. Die vorläufige Zahl der lebend geborenen Kinder (70.942) war damit laut Statistik Austria um 2.131 höher als im Vergleichszeitraum 2001 (68.811).

Wien mit stärkstem Zuwachs

Sechs Bundesländer verzeichneten mehr Geburten. Den stärksten Zuwachs verzeichnete Wien mit plus 6,1 Prozent, gefolgt von Salzburg mit plus 4,7 Prozent, der Steiermark mit plus 3,7 Prozent und Niederösterreich mit plus 3,6 Prozent. Unter dem Durchschnitt lag die Steigerungsrate in Oberösterreich mit plus 2,4 Prozent. Weniger "Neuankömmlinge" meldeten dagegen Kärnten (minus 3,9 Prozent), das Burgenland (minus 0,9 Prozent) und Vorarlberg (minus 0,3 Prozent).

76.761 Geburten

Die vorläufige Summe der in den vergangenen zwölf Monaten (Dezember 2001 bis November 2002) in Österreich geborenen Kinder betrug laut Aussendung der Statistik Austria 76.761 und war damit um 2,3 Prozent höher als in der vorangegangenen Zwölfmonatsperiode.

Die Zahlen der ehelich (50.933 oder plus 1,0 Prozent) bzw. unehelich (25.828 oder plus 4,9 Prozent) geborenen Buben und Mädchen entwickelten sich unterschiedlich. Im Zwölfmonatsabstand stieg die Unehelichenquote damit von 32,8 auf 33,6 Prozent. (APA)