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Rom - Die Stadt Rimini widmet dem 1993 verstorbenen Starregisseur Federico Fellini (1920-1993) zehn Jahre nach seinem Tod ein Museum. Dies wurde bei den Zeremonien zu Ehren Fellinis im Kino Fulgor von Rimini bekundet, in dem der Regisseur zu Beginn seiner Karriere als Karikaturist gearbeitet hatte. Das Museum, das noch in diesem Jahr eröffnet werden soll, wird Dokumente, Fotos, Kunstwerke, Zeichnungen und Bücher des Regisseurs von "La Dolce Vita" enthalten, der im Oktober 1993 im Alter von 73 Jahren gestorben war.

Das Museum, das von der Fellini-Stiftung finanziert wird, soll fünf Säle erhalten, die dem Besucher einen Einblick in die Welt des Regisseurs verleihen. Die Stiftung will nicht nur die gesamte Bibliothek des Filmemachers, sondern auch Plakate, Szenenmaterial, Filmschnitte und Andenken von Freunden und Mitarbeitern zeigen, die Fellini in seinem Leben gesammelt hatte.

Der am 20. Jänner 1920 in Rimini geborene Fellini wurde mit insgesamt fünf Oscars ausgezeichnet. Den ersten erhielt er 1956 für "La Strada", den Film, der ihn und seine Frau, die Schauspielerin Giulietta Masina, international berühmt machte. Im Jahr darauf gewann er den Oscar für "Nächte der Cabiria", 1963 für "8 1/2" und zehn Jahre später für "Amarcord". Im März 1993 nahm Fellini in Hollywood den Oscar für sein Lebenswerk entgegen.

(APA)