"Weil wir sonst draufgehen - Opposition jetzt!"

Die Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ) startete am Dienstag vor der Parteizentrale der SPÖ in der Löwelstraße eine Aktion gegen eine Regierungsbeteiligung der SPÖ. Vorgelesen werden unter anderem die Wahlergebnisse der SPÖ von 1986 bis 1999.

foto: standard/cremer

Die Sozialistische Jugend Österreich

tritt vehement für einen Gang der SPÖ in die Opposition ein. Grund dafür ist die Tatsache, dass in einer schwarz-roten Koalition die wesentliche Inhalte sozialdemokratischer Politik zugunsten des neoliberalen Kurses der ÖVP aufgegeben werden müssten. Eine Unterschriftenaktion für eine Urabstimmung aller SPÖ-Mitglieder zur Frage "Opposition oder Regierungsbeteiligung?" läuft bereits seit Wochen.

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Die Aktion ist für die ganze Woche und darüber hinaus geplant

Gelesen wird von 9 bis 17 Uhr täglich. Seit der Bildung einer großen Koalition 1986 verlor die SPÖ bis 1999 bei den Nationalratswahlen 9,96 Prozent an Stimmen. Die SJÖ ist der Meinung, dass dieser Abwärtstrend sich bei einer schwarz-roten Neuauflage weiter fortsetzen wird. Die SPÖ muss in einer solchen Regierung zwangsweise zentrale Forderungen ihres Programms aufgeben und ihr WählerInnenklientel verraten. (red)
Link: SJÖ

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