Bei einem der schwersten Lawinenunglücke in der Geschichte Kandas sind in den Rocky Mountains sieben Skifahrer getötet worden. Vier der Opfer waren Kanadier, drei kamen aus den USA, teilte ein Sprecher der kanadischen Polizei am Dienstag mit.

13 Wintersportlern entkamen den Schneemassen

Die Lawine war am Montag nahe dem Durrand-Gletscher in der Provinz British Columbia herunter gerast. Eine Gruppe von 13 Wintersportlern entkam den Schneemassen, sagte Polizeisprecher Randy Brown. Insgesamt hätten sich 21 Skifahrer mit einem Hubschrauber bei einer Berghütte im Durrand-Gebiet auf etwa 2.000 Meter Höhe absetzten lassen und sich dann in zwei Gruppen geteilt. Die eine sei "voll von der Lawine getroffen worden". Wie durch ein Wunder habe ein Mann aus dieser Gruppe überlebt, sagte Brown. Er habe nur leichte Verletzungen erlitten.

"Beträchtliche" Gefahr

Die Lawinengefahr war vom kanadischen Wetterdienst als "beträchtlich" eingestuft worden. Experten schlossen nicht aus, dass Vibrationen von Schwerlastzügen, die auf Gebirgsstraßen unterwegs waren, zur Auslösung der Lawine beitrugen.

Das bisher schwerste Lawinenunglück in Kanada hatte sich am Neujahrstag 1999 in der östlichen Provinz Quebec ereignet. Dabei waren neun Menschen von Schneemassen begraben worden. (APA)