Wien - Der westeuropäische Markt für Taschencomputer (PDA) ist 2002 um sieben Prozent geschrumpft, zu Jahresende aber leicht gewachsen. Wie das Marktforschungsunternehmen Gartner-Dataquest am Dienstag mitteilte, erhöhte sich die Zahl der Auslieferungen im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent auf 778.000 Geräte. Im Vergleich zum dritten Quartal 2002 steigerte sich die verkaufte Stückzahl bei PDAs saisonbedingt um 57 Prozent.

Gartner begründet die jüngsten Erholungsanzeichen mit sinkenden Preisen, was wiederum auf Sonderangeboten und neue "Low-Cost-PDAs" zurückzuführen sei.

Palm Marktführer

Marktführer ist nach wie vor mit Abstand der US-Konzern Palm, der seinen Absatz im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Fünftel auf 360.050 verkaufte Stück (Marktanteil 46,3 Prozent) gesteigert hat. Der zweite am Markt, Helwett-Packard (HP), ist hingegen deutlich zurückgefallen. 146.015 verkaufte PDAs bedeute ein Minus von 28,1 Prozent und einen Marktanteil von 18,8 Prozent. Kräftig zulegen konnte hingegen Sony mit plus 167,4 Prozent auf 78.900 Pocket-PCs (10,1 Prozent Marktanteil). Toshiba hat seinen Absatz auf 20.522 PDAs fast verzehnfacht. Casio mit minus 22,3 Prozent auf 36.640 Stück deutlich verloren. (Schluss) klm/wyp