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Gehrer und Schweitzer bei der Regierungsarbeit

Foto: APA/Jäger

Wien - Die Abschaffung des Frühpensionsalters ist für die ÖVP "unabdingbar, um die Pensionen zu sichern", erklärt Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) im "Kurier". Die SPÖ wisse, wo die "Knackpunkte" liegen und müsse mit sich selbst ins Reine kommen. "Ich bin der Überzeugung, dass Gusenbauer die Veränderungen möchte. Ob der Parteivorstand und alle Abgeordneten mitgehen, weiß ich nicht", so Gehrer.

FPÖ-Klubobmann Karl Schweitzer wiederum meinte, die ÖVP sei wegen Dissonanzen mit der SPÖ sehr freundlich zu den Blauen. "Es hat in letzter Zeit das eine oder andere gute Gespräch mit ÖVP-Vertretern gegeben". Die ÖVP erkenne, dass es "mit der SPÖ nur für kosmetische Operationen reicht, weil es in wesentlichen Sachfragen keine Übereinstimmung gibt". Deshalb fühle die Volkspartei bei FPÖ und Grünen vor. Wobei Schweitzer glaubt, "dass sie sich primär bei den Grünen umschaut, erst dann bei der FPÖ". Dies sei nicht tragisch, denn es dürfte keine schwarz-grüne Einigung geben. (APA)