Schauspielhaus Frankfurt

Die 44-jährige französische Choreografin, Performerin und Regisseurin Wanda Golonka betreibt am Schauspiel Frankfurt seit 2001 so etwas wie eine Ausweitung der Tanzzone. Ihre Arbeiten erproben den Rand zum Sprechtheater, sind choreografierte Inszenierungen, die einer Textgrundlage folgen: Gedichte Heiner Müllers oder "Antigone". Mit Sarah Kanes nachgelassene Depressionsstudie "4.48 Psychosis" gastiert sie jetzt - gemeinsam mit der Schauspielerin Marina Galic - in Wien. Das Publikum darf auf hundert vom Schnürboden hängenden Schaukeln seine Plätze einnehmen. (afze/DER STANDARD; Printausgabe, 22.01.2003)