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Ein 11-Jähriger in El Salvador pflückt Kaffee-Kirschen.

REUTERS/Luis Galdamez FOR FEATURE STORY-SALVADOR-COFFEE

London - Umweltforscher haben laut Nature eine ideale Messgröße für die Verschmutzung von Gewässern mit Haushaltsabwässern gefunden: Koffein, das von Kaffeetrinkern über Urin oder Abwasch ins Abwasser gelangt. Koffein sei besonders geeignet, weil es eine sehr stabile chemische Verbindung sei und über den Kaffeekonsum zuverlässige statistische Daten vorlägen. Die Messmethode wird derzeit in den USA verfeinert. Mit ihr lasse sich auch der Weg von Abwässern in den natürlichen Wasserkreislauf verfolgen. Bisher dienen Forschern zum Aufspüren der Abwässer bestimmte Bakterien. Allerdings sind diese wenig verlässlich, da sie auch von Nutztieren der Bauernhöfe stammen können. (fei/DER STANDARD; Printausgabe, 22.1.2003)