Wien - Der französische Automobilhersteller Citroen muss in Österreich 595 Fahrzeuge der Baureihe "C3" in die Werkstätten zurückrufen, weil "Kurzschlüsse bei undichten ABS-Steuergeräten bereits zu zwei Bränden bei stehenden Fahrzeugen geführt haben", bestätigt die österreichische Citroen-Sprecherin Bettina Petz am Mittwoch auf Anfrage der APA. Betroffen seien Fahrzeuge mit ABS jedoch ohne elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), die zwischen dem 15. September 2002 und dem 15. Jänner 2003 ausgeliefert wurden. In Deutschland müssen 3.200 Fahrzeuge überprüft werden.

Abdichtung fehlerhaft

"Bei den Fährzeugen kann die Abdichtung des ABS-Steuergerätes fehlerhaft sein. Der daraufhin mögliche Wassereintritt kann das ABS-System außer Funktion setzen", warnt Petz. In diesen Fällen leuchte die ABS-Kontrolllampe. Die Bremsanlage behalte jedoch ihre volle Wirkung.

"Unter extremen Umständen kann der Wassereintritt im ABS-System einen Kurzschluss verursachen, der schon in einigen Fällen zu einem Brand unter der Motorhaube geführt hat", so Petz weiter. Citroen werde alle betroffenen Kunden umgehend informieren und schadhafte Fahrzeuge modifizieren. (APA)