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Foto: APA/ESA

Wien - Spätestens bis Mai soll laut Wissenschaftsdirektor David Southwood der Europäischen Weltraumorganisation ESA ein neues Ziel für die vorläufig auf Eis gelegte Kometensonde "Rosetta" gefunden sein. Southwood bekräftigte in einer Aussendung auch Aussagen wonach ein neuerlicher Startversuch nicht vor einem Jahr und spätestens in zweieinhalb Jahren zu erwarten sei.

"Rosetta" sollte eigentlich schon unterwegs zum Kometen Wirtanen sein, um die Urmaterie dieses Schweifsterns nach neunjähriger Reise genau unter die Lupe zu nehmen. Mitte Jänner musste die Mission - auf Grund jüngster Probleme mit der europäischen Rakete Ariane-5 - abgeblasen werden, Wirtanen ist mittlerweile außer Reichweite.

Nun wird die Rosetta-Sonde erst einmal eingemottet. Dazu entfernen die Ingenieure Batterien, Treibstoffe und jene Harpune, mit deren Hilfe sich der Lander auf der Kometenoberfläche festhalten soll. Peinliche Sauberkeit bei der Aufbewahrung der teuren Instrumente sollen dafür sorgen, dass sie in bestem Zustand bleiben und rasch wieder reaktiviert werden können. (APA)