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Unbemannte "Predator"-Drohne

Foto: APA/EPA/AFP/Us Air Force

Washington/Bagdad - Das US-Militär hat am Mittwoch Angaben des Irak zurückgewiesen, wonach die irakische Luftabwehr eine US-"Predator"-Drohne abgeschossen habe, die aus Richtung Kuwait gekommen sei. "Wir haben keinen Predator verloren", erklärte Pentagon-Sprecher Daniel Hetlage.

Ein Militärsprecher hatte zuvor in Bagdad gesagt, die Drohne, "die unsere zivilen und militärischen Anlagen ausspionieren sollte", sei in Kuwait gestartet. Genauere Angaben machte Bagdad zunächst nicht. In den so genannten Flugverbotszonen im Norden und Süden des Irak gibt es täglich Kontrollflüge der britischen und amerikanischen Luftwaffe.

Baath-Partei organisiert Bürgeraufmarsch

In Bagdad organisierte die regierende Baath-Partei unterdessen einen Aufmarsch bewaffneter Bürger. Die Parade solle den Kampfgeist der Iraker demonstrieren, hieß es.

Der Besitzer eines großen Hühnerhofs südlich von Bagdad beschwerte sich am Mittwoch über die UNO-Waffeninspektoren. Er habe über das irakische Außenministerium auf Schadenersatz geklagt, sagte Sabah Anwar Ahmed vor der Presse in Bagdad. Die Inspektoren hätten bei ihren zwei Besuchen in der vergangenen Woche erheblichen Schaden angerichtet, sowohl in seinem Privathaus als auch in der Geflügelproduktion. Ahmed stammt aus einer wohlhabenden Familie, die auch mehrere Industriebetriebe und Handelsfirmen betreibt. (APA/Reuters/dpa)