Bild nicht mehr verfügbar.

REUTERS/Chip East

New York - Der afro-amerikanische US-Bürgerrechtler Al Sharpton will Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Demokraten werden. Der 48-jährige Pfarrer aus New York gab seine Kandidatur am Dienstagababend (Ortszeit) offiziell bekannt. Sharpton ist seit dem Bürgerrechtler Jesse Jackson der erste Afro-Amerikaner, der sich in den USA um die Präsidentschaftskandidatur bemüht. Jackson war 1984 und 1988 in den Vorwahlen der Demokraten gescheitert.

Sharpton kündigte an, er wolle sich nicht nur für die afroamerikanische Bevölkerung, sondern für alle benachteiligten gesellschaftlichen Gruppen einsetzen. Er ist bereits der sechste Bewerber bei den Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur für die Wahl 2004. Vor Sharpton hatten bereits die Senatoren John Edwards, John Kerry und Joseph Lieberman, der frühere Minderheitenführer im Repräsentantenhaus, Richard Gephardt, sowie der scheidende Gouverneur des Bundesstaates Vermont, Howard Dean, ihren Hut in den Ring geworfen. Aus dem bisherigen Feld gilt keiner der Anwärter als klarer Favorit. (APA)