Wien - Der Salzburger Kranhersteller Palfinger AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 einen Gewinneinbruch verbucht. Das voraussichtliche operative Ergebnis (EBIT) sei um 39,6 Prozent von 38,1 auf 23,0 Mio. Euro zurückgegangen, hieß es am Donnerstag in einer Ad-hoc-Aussendung. Dieses Ergebnis spiegle die reduzierte Auslastung der Produktion, die ungünstigere Währungsrelation Euro zu US-Dollar und eine Produktmixverschiebung zu weniger ertragsreichen Produkten wider.

Die Palfinger-Gruppe liege jedoch mit einer EBIT-Marge von 7,5 Prozent weiterhin an der Spitze im Vergleich mit der Peer Group, die Eigenkapitalquote habe mit rund 45 Prozent ein historisches Hoch erreicht. Für 2003 erwarte das Management eine leichte Verbesserung von Umsatz, Ergebnis und Margen.

Umsatz ging um 7,6 Prozent zurück

Der Umsatz reduzierte sich im Vorjahr laut vorläufigen Berechnungen um 7,6 Prozent auf 306,8 Mio. Euro. Dieser Rückgang sei vor allem "auf das unverändert ungünstige wirtschaftliche Umfeld, besonders in Deutschland, und den vollzogenen Lagerabbau" zurückzuführen, hieß es. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging um 32,1 Prozent auf 35,4 Mio. Euro zurück.

"In einem weltweit schwierigen Umfeld" habe Palfinger 2002 um knapp sechs Prozent weniger Systeme verkauft. Dennoch seien die langfristig wirkenden Zukunftsinvestitionen in die Prozessabläufe (RAP) und die Konzentration der Standorte (SOK) plangemäß durchgeführt worden. Durch die Verlagerung der Produktionsstätten erwartet Palfinger ab 2004 weitere Kosteneinsparungen von 8 bis 10 Mio. Euro.

Die heute veröffentlichten Zahlen seien Indikationen aus einer Vorausrechnung, die auf IAS beruhe. Die endgültigen Ergebnisse werden laut Palfinger am 24. März 2003 publiziert.(APA)