Wien - Der an der Wachstumsbörse Nasdaq Europe und an der Wiener Ostbörse Newex notierte Wiener Systemintegrator S&T System Integration & Technology Distribution AG, Anbieter von IT-Lösungen in Zentral- und Osteuropa, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 laut vorläufigen Berechnungen einen 38-prozentigen Rückgang beim Betriebsergebnis (EBIT) auf 2,5 Mio. Euro verbucht, teilte das Unternehmen am Donnerstag ad-hoc mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 7 Prozent auf 7,5 Mio. Euro.

Der Rückgang sei hauptsächlich der verschlechterten Wirtschaftslage und dem verstärkten Wettbewerb zuzuschreiben, hieß es. "2002 lagen die IT-Wachstumsraten in Zentral- und Osteuropa über dem europäischen Durchschnitt, allerdings hat der globale Konjunkturrückgang auch unser Geschäft in dieser Region beeinträchtigt", bemerkte S&T-Vorstandsvorsitzender Karl Tantscher.

Verkaufserlöse gestiegen

Die Verkaufserlöse seien 2002 von 160 auf 170 Mio. Euro gestiegen, teilte S&T weiter mit. Die Verkaufserlöse in den Bereichen Informationstechnologie Lösungen und dem Kundendienst, dem Kerngeschäft von S&T, seien um 25 Prozent gestiegen, während der Verkaufserlös im Geschäftsbereich Medizinische Systeme um 38 Prozent zurückgegangen sei, wobei die Umsätze auf Grund eines Einmaleffektes 2001 hier außerordentlich hoch gewesen seien.

Das hohe Auftragsvolumen im vierten Quartal 2002 werde sich sich positiv auf die Umsätze im ersten Halbjahr 2003 auswirken. Vor allem ein 17-Mio.-Euro-Projekt in Rumänien habe signifikant zu den Umsätzen 2002 beigetragen. Allerdings werde der größere Teil erst im ersten Halbjahr 2003 ergebniswirksam werden.

Das testierte Jahresergebnis für 2002 will S&T am 27. März 2003 veröffentlichen.(APA)