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Colima - vom Erdbeben schwer verwüstet

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Aufräumarbeiten in Colima

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Eine Frau sucht in den Trümmern nach Dingen die ganz geblieben sind

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Mexiko-Stadt - Im Erdbebengebiet im Westen Mexikos haben am Mittwoch die Aufräumarbeiten begonnen.

Staatspräsident Vicente Fox reiste nach Colima, um den Einsatz zu koordinieren. Die Zahl der bekannten Todesopfer stieg am Mittwoch auf 29, davon 26 im Staat Colima. Mindestens 150 Menschen wurden verletzt und mehr als 1.000 erlitten Schäden an Hab und Gut. Mittwoch Mittag (Ortszeit) sorgte ein heftiges Nachbeben der Stärke 5,8 auf der Richterskala für neue Panik in der Region.

Katastrophenzustand in fünf Gemeinden

Das Beben von Dienstag Abend war mit einer Stärke von 7,6 auf der Richterskala eines der stärksten der vergangenen Jahre in dem häufig von Erdbeben betroffenen Land. Das Epizentrum lag vor der Küste Colimas im Pazifik. In dem Staat wurde in fünf Gemeinden der Katastrophenzustand ausgerufen. Im westlichen Bundesstaat Jalisco wurden in den Vororten der rund 150 Kilometer nördlich von Colima gelegenen Großstadt Guadalajara zwei Menschen getötet. Einen Toten gab es in dem zwischen Mexiko-Stadt und Jalisco gelegenen Staat Michoacan.

Mexiko-Stadt - einige ältere Gebäude beschädigt

In Mexiko-Stadt waren am Dienstag nur einige ältere Gebäude beschädigt worden. Unmittelbar nach den Beben wurden außerdem viele Hotels und öffentliche Einrichtungen im Zentrum evakuiert. In ganzen Stadtbezirken fiel das Licht aus. An rund 100 Stellen rissen Gasleitungen, doch wurden die Schäden schnell repariert. In einer Anzahl von Gebäuden wurden am Mittwochmorgen Risse festgestellt.

24 Stunden vor diesem Beben hatten Erdstöße Guatemala und El Salvador erschüttert, ohne Schäden zu verursachen. Im September 1985 hatte ein Erdbeben der Stärke 8,1 in Mexiko-Stadt rund 10.000 Menschen das Leben gekostet. (APA)