Kurz vor Weihnachten startet der französische Linux-Distributor Mandrake eine Kampagne um Geld für das Weiterbestehen des Unternehmens zu erhalten: statt Banken und Venture Capitalists sollten die User durch Spenden oder den verstärkten Kauf von Produkten das Überleben "ihrer" Distribution sichern.

Geld reicht bis Monatsende

Der neue CEO, Francois Bancilhon, versuchte den Turn-around zu schaffen und hoffte auf zahlreiche Unterstützung aus der Open-Source-Community, doch scheinbar blieb diese aus. Am 15. Jänner musste das Unternehmen Gläubigerschutz beantragen. Dennoch gehen die Bestrebungen die User zum Zahlen zu animieren noch weiter. Das Geld reicht laut Bancilhon noch bis Monatsende, danach sieht es schlecht aus. Verträge mit HP, Mandrake wird auf einigen Desktop-Rechnern vorinstalliert sein und eine neue Server-Software sollen helfen, doch noch länger zu überleben.(red)