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Hermann Maier glaubt nach wie vor an seine WM-Chance.

Foto: APA/Techt

Kitzbühel - Wenn das Wetter mit spielt, finden in Kitzbühel doch noch alle drei Rennen statt. Der am Freitag wegen Neuschnee abgesagte Super G soll am Montag (10:00) auf dem Hahnenkamm nachgeholt werden, das wurde nach intensiven Verhandlungen kurz nach Mittag mitgeteilt. Sollte das Rennen auch dann nicht gehen - immerhin ist mit Regen zu rechnen - wird der Super G vor der WM nicht mehr nach geholt.

Frühes Aus für den Super G

Damit hat bisher nur das erste Abfahrtstraining am Dienstag in Kitzbühel statt gefunden. Alle weiteren Trainings und der Super G fielen den anhaltenden Neuschneefällen zum Opfer. Hatte man aber am Donnerstag das Abschlusstraining vor der Absage mehrmals verschoben, kam für den Super G am Freitag schon um neun Uhr früh das Aus. FIS-Renndirektor Günther Hujara sah auf Grund der anhaltenden Schneefälle keine Chance für das Rennen.

Weitere Chance für Maier

Als dann doch noch die Nachricht der Verschiebung auf Montag statt Absage kam, freute das vor allem Hermann Maier. Der Salzburger braucht ja jeden Rennmeter um sich noch für die WM zu empfehlen. Noch auf der Piste entschloss er sich nach der Super G-Absage, die Abfahrt am Samstag zu bestreiten. Zur Situation im Hinblick auf die WM merkte er an: "Mit nur einem Rennen würde es für die Trainer sehr schwer werden, da hätten sie schon einen Gesamt-Eindruck als Beurteilung her nehmen müssen." Geht alles gut, kann Maier also am Montag doch noch einmal zeigen, was er in den Speed-Disziplinen drauf hat.

"Würde mich selbst aufstellen"

Doch Maier machte schon am Freitag klar, dass er auch bei einem Ausfall des Super G keine verminderten WM-Chancen sieht. "Natürlich würde ich mich selbst aufstellen", betonte der Doppel-Olympiasieger und unterstrich damit seine Ambitionen, in St. Moritz an den Start zu gehen.

Erinnerungen an Nagano

"Auch wenn ich derzeit nicht wegen der WM fahre, sondern um in Form zu kommen. In Wengen bin ich ja auch von Fahrt zu Fahrt besser geworden und habe am Ende ein gutes Abfahrts-Ergebnis gezeigt." Maier sieht sich offenbar durchaus als WM-Joker. "Auch in Nagano hat sich nach meinem Sturz niemand gedacht, dass ich noch Gold hole." (APA)