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foto: apa/weihrauch

Oak Brook - Nach dem ersten Verlust in der Geschichte von McDonald's will der weltgrößte Hamburger-Brater weitere rund 600 Schnellrestaurants schließen. Der Beschluss, die Restaurants noch 2003 aufzugeben, sei bereits Ende vergangenen Jahres gefasst worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Oak Brook mit. Bereits zuvor hatte McDonald's angekündigt, in zehn Ländern insgesamt 175 Restaurants zumachen zu wollen. Begründet wurden die geplanten Schließungen mit der fehlenden Rentabilität der Restaurants. Zur Zeit betreibt McDonald's weltweit rund 30.000 Restaurants, davon 13.000 in den USA.

Mit einem Nettoverlust von knapp 344 Mio. Dollar im vierten Quartal 2002 hat das Unternehmen, wie bereits Mitte Dezember angekündigt, erstmals in seiner Geschichte einen Verlust ausgewiesen. Im Vorjahresquartal hatte die Fast-Food-Kette noch einen Gewinn von knapp 272 Mio. Dollar erwirtschaftet. Für das Gesamtjahr 2002 ergab sich den Angaben zufolge ein Gewinn von 893,5 Mio. Dollar, das waren 45 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz stieg im selben Zeitraum um zwei Prozent auf 41,5 Mrd. Euro. Für den Verlust im letzten Quartal 2002 machte das Unternehmen in erster Linie Kosten für seinen Sanierungsplan in Höhe von rund 810 Mio. Dollar verantwortlich. (APA)