Der IT-Stellenmarkt in Österreich baut weiter ab. Doch nach der rasanten Talfahrt in den letzten zwei Jahren ist Entspannung in Sicht.

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Der it-indikator2002 im pdf-Format

Die Analyse der IT-Stellenmärkte in den Tageszeitungen DerStandard, Presse und Kurier zeigt weiter ein ernüchterndes Bild: Im Jahr 2002 wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht einmal halb so viele Jobs angeboten. Im Verlauf des Jahres 2002 sank die Zahl der Angebote um 38 Prozent.

Abwärtsspirale geschwächt...

Und die Talsohle scheint noch nicht erreicht. Einzig der Lichtblick, dass sich die Abwärtskurve abgeschwächt hat, auf dem niedrigem Niveau zwar nicht überraschend aber immerhin. So verlor der Anzeigenmarkt zwischen drittem und viertem Quartal gerade noch vier Prozent.

Die zahlenmäßig führende Kategorie der Programmierer und Softwareentwickler legte zum ersten Mal seit zwei Jahren ein Wachstum um satte 17 Prozent hin. Die zweite große Gruppe, Fachkräfte im IT-Vertrieb, verzeichnete einen Rückgang, mit Minus sieben Prozent ging´s ihnen aber bedeutend besser als SAP-Spezialisten (minus 43 Prozent) und Netzwerk-Technikern (minus 62 Prozent).

...aber Trendumkehr noch nicht erreicht

"Momentan scheint der Abbau einem Abwarten zu weichen, aber noch keinem Aufstocken der Kapazitäten", gibt sich Robert Fitzthum, der Herausgeber des it-indikators, vorsichtig optimistisch. Eine Trendumkehr erwartet der Personalberater nicht vor kommendem Herbst, denn schon demnächst stünden umfassende Rationalisierungen im Banken- und Versicherungssektor bevor, die auch die IT-Branche massiv tangierten, so Fitzthum. (red)