Graz - Der zweite Schüler-Selbstmord am Admonter Stiftsgymnasium innerhalb weniger Monate soll auf jeden Fall der letzte bleiben. Das war das erklärte Ziel einer vom Landesschulrat einberufenen Lehrerkonferenz. AHS-Landesschulinspektor Robert Hinteregger: "Man kann jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen."

Vom Schulinspektor intensiviert besucht

Der Kontakt der Schulpartner, von der Schulleitung über die Lehrer und Schüler bis hin zu den Eltern, soll intensiviert werden, betonte Hinteregger. Die Schule selbst habe sich gewünscht, vom Inspektorat "intensiviert" besucht zu werden. Schulpsychologen sollen eine so genannte Klimauntersuchung durchführen.

In Admont selbst hat sich der Abt des Benediktinerstiftes, Bruno Hubl, ausdrücklich hinter den Leiter der Schule, Pater Gebhard, gestellt: "Ich habe überhaupt keinen Zweifel an der Führungskompetenz." Die Schule sollte sich vermehrt "seelsorglich um die uns anvertrauten jungen Menschen" kümmern. (APA)