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Auch Donald Duck schafft es nicht, erfolgreich zu sein. Im Gegensatz zu Allen ist er allerdings ständig Pleite.

Bild: apa/Ehapa comic collection

Der Microsoft-Mitgründer Paul Allen rangiert mit einem Vermögen von 21 Milliarden Dollar auf Platz vier der "Forbes"-Liste der reichsten Menschen. Böse Zungen behaupten jedoch, dass Allen einfach nur ein Glückspilz sei, weil er in der High School Bill Gates getroffen habe.

Geistesblitz

Tatsächlich machte ihn ein Geistesblitz im Jahre 1975 zum reichen Mann. Damals soll er einen Personal-Computer auf dem Titelblatt einer Zeitschrift gesehen haben, der Legend zu folge drängte er dann seinen Freund Gates, eine Betriebssoftware für das Gerät zu entwickeln.

Börsengang brachte den Geldsegen

Der Rest ist Geschichte. 1975 gründeten die zwei Freunde Microsoft, Gates bekam 65 Prozent, Allen 35 Prozent der Anteile. Der Börsengang von Microsoft machte 1986 beide zu Multimillionären.

"Schlechtester Manager des Jahres"

1983, nachdem ihm Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert worden war, schied Allen bei Microsoft aus. Seitdem ist sein Stern im sinken. Allen besitzt zwar ein Basketballteam, ein Football-Team und eine Boeing 757, die "Business Week" ernannte ihm aber trotzdem zum "schlechtesten Manager des Jahres".

Flops

Nicht ganz zu unrecht, sein Internetportal Everything.com musste nach zwei Jahren und hohen zweistelligen Millionenverlusten geschlossen werden, sein privater "Think Tank" Interval Research produzierte nichts als Kosten. Auch der Bau des modernsten Kabelnetzes des Landes war ein Flop, trotz neun Milliarden investierten Dollars ist die Firma Charter Communications nur noch ein Zehntel der ursprünglichen Summe wert. Lediglich mit seinen Beteiligungen an AOL, Ticketmaster und dem Hollywood-Studio Dreamworks konnte er Gewinne erzielen.

Partyboy

Bekannt wurde Allen auch als Gastgeber extravaganter Parties. 1997 lud er in Venedig zu einem legendären Maskenball. Dank seiner Dreamworks-Beteiligung konnt er sich auch in Hollywood etablieren. So soll ihm David Geffen geraten haben, sich eine modernere Brille zu kaufen und seinen Bart abzurasieren. Dennoch ist allen auch als Partyboy nicht perfekt, berichtet die Journalistin Laura Rich in ihrer Biografie über den Millionär. Schenkt man ihr Glauben, soll er nämlich ein großer Langweiler sein, der keine Konversation am Laufen halten kann.

Endlich Dividende

Doch finanzielle Sorgen muss sich Allen wohl kein machen, ist doch sein Geldquelle nahezu unerschöpflich. Dank Microsofts Ankündigung, zum ersten Mal eine Dividende zu zahlen (Der Webstandard berichtete) stehen ihm bald neue Mittel zur Verfügung.(red)