Bild nicht mehr verfügbar.

Montage/Foto: Reuters

Wien – Während der Opernball beim ersten Golfkrieg vor zwölf Jahren abgesagt worden war, wird die Veranstaltung heuer auch bei einem neuerlichen Waffengang auf jeden Fall stattfinden. "Eine Absage ist kein Thema. Das wäre eine scheinheilige Lösung", erklärte Organisatorin Elisabeth Gürtler. Stattdessen könnten andere Initiativen wie etwa eine Spendensammlung überlegt werden.

1991 hatte sich selbst der damalige Bürgermeister Helmut Zilk für die Absage ausgesprochen. Als eine Art Staatsakt sei die Abhaltung "unziemlich", hatte Zilk gemeint. "Ich habe es auch damals nicht verstanden", so Gürtler. Konsequenterweise müssten dann nämlich alle Ballveranstaltungen abgesagt werden.

Zahlreiche Hoteliers hatten 1991 gegen die Absage protestiert. 2003 dürfte es diese Konflikte nicht geben: Der Opernball am 27. Februar ist der Organisatorin bereits seit mehreren Wochen ausverkauft. "Die Vorbereitungen laufen sehr gut", sagte Gürtler. (APA)