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Foto: APA/DPA/Roland Weihrauch

Wien - Kritik an "Schwangerschaftsabbrüchen in öffentlichen Wiener Spitälern zu Dumpingpreisen" hat am Freitag die Aktion Leben geübt. "Statt Abtreibungen zu bewerben sollten besser Beratungsstellen beworben werden", kritisierte Generalsekretärin Gertraude Steindl in einer Aussendung. Sie bezog sich damit auf den einstimmigen Beschluss der Wiener Landesregierung, Schwangerschaftsabbrüche in Wiens Spitälern als ambulante Leistung und damit günstiger als bisher anzubieten.

"Ich verweise immer wieder darauf: Eine Abtreibung kann kein gesellschaftlich erwünschtes Ziel sein. Vorher sind alle Möglichkeiten auszuschöpfen, einer Frau zu helfen und bessere Rahmenbedingungen für Frauen und Kinder zu schaffen", so Steindl. Beratung stehe dabei im Mittelpunkt, diese müsse aber auch beworben werden. Die öffentliche Hand habe die entsprechenden Mittel dafür in den letzten Jahren jedoch nicht erhöht, sondern sogar gekürzt. (APA)