Wien - Die Studierenden an den österreichischen Universitäten könnten im heurigen Wintersemester ihrer Vertretung, der Hochschülerschaft (ÖH), zu wenig Beitrag bezahlt haben. Statt der notwendigen 14 Euro habe die ÖH-Führung den Studenten nur 13,50 Euro vorgeschrieben, kritisierte die bürgerliche AktionsGemeinschaft (AG) am Freitag. Dadurch würden - über das ganze Jahr gerechnet - der ÖH rund 177.000 Euro entgehen, von denen 70 Prozent den Uni- und Fakultätsvertretungen zu Gute kämen. Die AG spricht von einem "Finanzskandal". Die ÖH-Führung will den Vorwurf nun prüfen. (APA/DER STANDARD, Printausgabe, 25./26.1.2003)