Klagenfurt/Salzburg - - Tödlich hat am Samstag für einen jungen Skifahrer aus Deutschland der Urlaub im Tiroler Unterland geendet. Der 15-Jährige prallte gegen einen Wegweiser.

Der Skifahrer war am Vormittag im Skigebiet Fieberbrunn (Bezirk Kitzbühel) unterhalb der Bergstation "Hochhörndl" in 1.980 Metern Seehöhe unterwegs. Bei der Abzweigung zur Bergstation des Reckmoosliftes prallte er nach Angaben der Gendarmerie gegen einen mit Matten abgesicherten Wegweiser. Dort blieb der Deutsche regungslos liegen.

Eine zufällig anwesende Ärztin kam dem Verunglückten zu Hilfe. Er wurde in der Folge mit einem Hubschrauber in das Unfallkrankenhaus von Salzburg gebracht. Dort starb der Schüler auf Grund seiner schweren Verletzungen. Liftunglück in Kärnten

Einen Schwer- und zwei Leichtverletzte forderte am Freitag ein Liftunglück im Skigebiet Dreiländereck bei Arnoldstein in Kärnten. Das Umlaufseil eines Schleppliftes war aus der Rolle gesprungen.

Vier Skiläufer befanden sich zum Unglückszeitpunkt Freitagnachmittag am Lift, als plötzlich das Umlaufseil heraussprang und auf den Boden schnalzte. Drei Skifahrer wurden von dem Seil getroffen, ein 45 Jahre alter Kaufmann aus Latschach (Bezirk Villach Land) erlitt schwere Verletzungen. Zwei Männer aus Slowenien, 55 bzw. 34 Jahre alt, wurden leicht verletzt, sie fuhren selbst mit dem Pkw nach Jesenice ins Krankenhaus.

Als Ursache für das Unglück wird ein technisches Gebrechen angenommen. Die Gendarmerie erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, ein Sachverständiger wird beauftragt, die näheren Umstände zu klären. Der Schlepplift darf vorerst nicht wieder in Betrieb genommen werden.

Drei Kinder im Skigebiet von Leogang vermisst

Zehn Pinzgauer Bergretter, Liftangestellte und ein Alpingendarm suchten am Freitagabend nach drei Kindern, die nach Betriebsschluss der Aberg-Bergbahnen in Leogang nicht mehr zur Talstation zurückgekehrt waren. Mit zwei der jungen Skifahrern bestand Kontakt über ein Handy.

Sie konnten gegen 17.20 Uhr gefunden werden, zehn Minuten später wurde das dritte Kind unverletzt im berüchtigten "Finsterbachgraben" abseits der Piste entdeckt. Die Vermissten waren sechs, zehn und elf Jahre alt, teilte am Samstag die Gendarmerie mit. (APA)