Frankfurt/München - Eine Fusion zwischen der HypoVereinsbank (HVB) und der Commerzbank steht nach Angaben aus Bankenkreisen "nicht auf der Tagesordnung". Beide Banken müssten zunächst ihre eigenen Probleme lösen, bevor sie über einen Zusammenschluss nachdenken könnten, hieß es am Montag. Aus anderer Quelle hieß es, im derzeitigen Branchenumfeld habe eine Fusion keine Chance. Offiziell bezeichnete sowohl die HypoVereinsbank wie auch die Commerzbank einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" über eine Fusion als "Spekulation".

Nach "Spiegel"-Angaben sind sich Vertreter der Institute über die wesentlichen Details der Transaktion einig. Die HypoVereinsbank wolle die Konkurrentin im Rahmen eines Aktientausches übernehmen. Das neue Geldhaus solle sich auf das Firmen- und Privatkundengeschäft in Deutschland, Österreich und Osteuropa konzentrieren. Die HypoVereinsbank ist die Nummer zwei auf dem deutschen Markt, die Commerzbank Nummer vier. Gemeinsam würden die beiden Geldhäuser Branchenprimus Deutsche Bank überholen. Die HypoVereinsbank ist Konzernmutter der Bank Austria-Creditanstalt.(APA)