Karachi - Zwei mutmaßliche Terroristen sind am Samstag in Pakistan wegen eines Attentats auf einen mit Franzosen besetzten Bus angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft in der Hafenstadt Karachi wirft Asif Zaheer und Bashir Ahmed Mord, Terrorismus und Verschwörung vor. Sollten sie schuldig gesprochen werden, droht ihnen die Todesstrafe. Bei dem Anschlag am 8. Mai vergangenen Jahres starben elf französische Ingenieure und drei Einheimische, darunter einer der mutmaßlichen Attentäter.

Laut Polizei sind die Ermittlungen abgeschlossen. Der Prozess soll am 1. Februar beginnen. Ahmed wurde Anfang Jänner in Karachi festgenommen. Er wird beschuldigt, in einem mit Sprengstoff beladenen Wagen gesessen zu haben, mit dem dann kurze Zeit später ein Selbstmordattentäter den Bus rammte. Er soll einer radikalen Islamistenorganisationen angehören, die Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida unterhält. Zaheer wurde im Dezember gefasst - angeblich mitten in den Vorbereitungen für ein erneutes Attentat. Zaheer soll den Wagen mit dem Sprengstoff beladen haben. Die Polizei sucht im Zusammenhang mit dem Anschlag noch nach vier weiteren Männern. (APA/AP)