Bagdad - Die für Samstag geplante Befragung von drei irakischen Wissenschaftern durch UNO-Waffenkontrollore ist nach irakischen Angaben verschoben worden. Grund seien Meinungsverschiedenheiten zwischen der irakischen Seite und der UNO über die Gestaltung der Gespräche gewesen, sagte der für die Koordination zwischen UNO-Inspektoren und irakischen Behörden zuständige General Hossam Mohamed Amin Bagdad.

Die Wissenschafter hätten gefordert, dass die Interviews in Gegenwart irakischer Behördenvertreter geführt würden, was die Inspektoren jedoch abgelehnt hätten. Die Wissenschaftler hätten sich zum vereinbarten Zeitpunkt am vereinbarten Ort eingefunden, aber nicht akzeptiert, dass die Gespräche ohne Augenzeugen oder Beobachter geführt werden sollten. Da die UNO-Kontrollmission UNMOVIC sich darauf nicht eingelassen habe, seien die Interviews verschoben worden. (APA/AFP)