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Berlin - Zur Vermeidung des Krebs erregenden Stoffes Acrylamid haben sich die deutschen Produzenten von Fertig-Pommes-Frites auf die Empfehlung einheitlicher Temperaturen geeinigt. Künftig sollten nach Angaben des deutschen Verbraucherschutzministeriums von Samstag die auf den Verpackungen angegebenen Richtwerte unter den bisherigen Temperaturen liegen. Damit soll die Freisetzung von Acrylamid deutlich reduziert werden.

Die Bundesforschungsanstalt für Getreide, Kartoffel- und Fettforschung in Detmold hatte festgestellt, dass die Acrylamidproduktion von einer bestimmten Temperatur an drastisch zunimmt. Künftig wollen alle Hersteller von Pommes-Frites empfehlen, ihre Produkte bei 175 Grad Celsius in der Fritteuse zuzubereiten. Bei Umluftbacköfen hätten sich alle Seiten auf 180 bis 190 Grad geeinigt, bei Ober- und Oberhitze sollten es maximal 200 Grad sein.(APA/dpa)