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Foto: APA/Jones

Der Chef des US-Computer- und Softwareherstellers Sun Microsystems, Scott McNealy, hält die geplante Reduzierung der Konzernbelegschaft um 20 Prozent für angemessen. Mehrere Investoren hatten die im Oktober angekündigten Stellenstreichungen als zu niedrig kritisiert. McNealy sagte dagegen am Wochenende auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos: "Ich glaube, der Umfang (der Stellenstreichungen) ist richtig. Es ist genauso gefährlich, zuviel zu tun wie zu wenig. Aber sicher weiß das niemand." Sein Konzern sei für 2003 gut gerüstet, fügte er hinzu.

"Ich mache mir darüber keine Gedanken"

Er glaube nicht, dass die Nachfrage nach den teuren Unix-Servern, auf die sich Sun mit seiner eigenen Mikroprozessoren-Reihe spezialisiert hat, so abschwächen werde wie von Analysten erwartet, ergänzte McNealy. Konkrete Prognosen wollte der Konzernchef aber nicht abgeben. Auch bei der Frage, ob der im vierten Quartal 2002 bei sinkenden Umsätzen überraschend erzielte kleine Gewinn vor Sonderposten eine Eintagsfliege sei, wollte McNealy sich nicht festlegen. "Ich weiß es nicht. Ich mache mir darüber keine Gedanken (...). Jeder der dachte, er könne Vorhersagen treffen, lag bisher gründlich daneben."