Der Rabenhof nennt seinen neuen und einmaligen Streich "ein Tänzchen auf brennenden Ölfässern" und charakterisiert damit einen Abend über den Irak, der gleichzeitig den Auftakt zu einer kurzen Reihe über weitere "Schurkenstaaten" wie der Schweiz, Nordkorea und dem Vatikan bildet.

"Ironisch gemeint und doch auch nicht", kommentiert Roman Freigaßner (Konzeption u. Umsetzung) das Programm, bei dem am Montag (27.1., 20 Uhr) Experten über chemische und biologische Kampfstoffe, die Sitten und Gebräuche oder Reise- und insbesondere Einreisebedingungen in den Irak informieren. Soviel zum ernsten Teil des Abends.

Live aus dem Bunker

Um dem Eindruck eines Infoabends in der Volkshochschule entgegen zu wirken, wird das Programm von Haider- und Hussein-Doubles aufgemischt, amerikanischen und irakischen Truppen durchkreuzt und von maschek-Kommentaren, die aus dem österreichischen Bunker dringen, erhellt.

Abgerundet wird die Reise "Durchs wilde Kurdistan" mit Musik und Bauchtanz irakischer KünstlerInnen und einer Karl-May-Lesung von Drahdiwaberl Stefan Weber. (kafe)