Limassol/Athen - Ein Tornado hat am Montag auf der Mittelmeerinsel Zypern gewütet und dabei beträchtlichen Schaden angerichtet. Im Hafengebiet der Stadt Limassol wurden mindestens 33 Personen verletzt, Läden und Häuser beschädigt und Stromleitungen gekappt; Bäume stürzten um, durch die Straßen wirbelten Glassplitter und abgerissene Wasserbehälter von Hausdächern. Nach Polizeiangaben gab es Verletzte, aber keine Toten.

Nach Augenzeugenberichten berührte der Tornado nur zwei Mal für wenige Minuten den Boden, doch diese kurze Zeit genügte der Windhose, um beträchtlichen Schaden anzurichten. Im Hafengebiet wurde ein Lastwagen umgeweht, und dessen Container wurden aus der Verankerung gerissen.

Sturm im Griechenland

Ein schwerer Sturm hat am Montag Teile Mittel- und Südgriechenlands heimgesucht. Sämtliche Fährverbindungen zu den Ägäisinseln wurden wegen Windestärke zehn eingestellt. Über die Ufer getretene Bäche haben auf der Halbinsel Peloponnes und in zahlreichen Regionen um die griechische Hauptstadt Straßen beschädigt und Häuser zerstört.

Ganze Landstriche standen unter Wasser, berichtete der griechische Rundfunk am Montag. Die stürmischen Winde sollen nach Angaben des Meteorologischen Amtes am Montagabend nachlassen. (APA)