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Immer wieder "verseuchen" gefälschte Downloads das Angebot diverser Tauschbörsen. Damit sollen Tauschbörsen-NutzerInnen vom Herunterladen der Dateien abgehalten werden, doch die P2P-Szene hat schnell reagiert.

Der Esel als Vorreiter

eDonkey 2000 war Vorreiter und hat die so genannte Direct- oder Quicklinks eingeführt. Im Internet existieren eigenen Websites wie zum Beispiel Sharereactor oder Filenexus, die auf Authentizität geprüften Dateien ins Web stellen. So kann das herunterladen von Fake-Dateien kinderleicht umgangen werden. Dazu müssen lediglich die gewünschte Files per Mausklick in den eigenen Download-Queue übernommen werden. Direktlinks für eDonkey tragen den Namen ed2k.

Gnutella

Doch nicht nur bei Edonkey gibt es Directlinks. Im Gnutella Netzwerk nennen sich diese Links "Magnet Uniform Ressource" (Magnet URI) und können unter anderem mit den Tauschbörsen Shareaza, BearShare, XoloX, LimeWire, Acquisition und Mutella verwendet werden. Die Links sind mit der Datenbank und -suchmaschine Bitzi leicht zu finden.

Kazaa und Co.

Directlinks für Kazaa, Grokster und iMesh nennen sich sig2dat, allerdings muss hierfür die sig2dat-Utility installiert sein. sig2dat-Links finden Sie bei fasttrackmovies.com.

WinMX

Auch WinMX-UserInnen können mit Directlinks arbeiten. Diese nenne sich mxlinx und können auf sharepoint.boo.pl. gefunden werden. Benötigt wird dafür lediglich das Tool Mxlinx.(red)