IBM startet eine breit angelegte Initiative für Grid-Computing. Wie die New York Times berichtet, will der Konzern zehn Komplettlösungen für einzelne Sparten wie den Banken-, Gesundheits- oder Luftfahrtsektor sowie Behörden auf den Markt bringen. Während die Hardware von IBM kommt, werden die fünf Partnerunternehmen Platform Computing, Data Synapse, Avaki, Entropia und United Devices die notwendige Software liefern. Ergänzt wird das Angebot durch spezielle Services, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Sparten abgestimmt werden.

Absichten

Big Blue will mit der Initiative Grid-Computing stärker in den Business-Markt bringen. Grids sind leistungsfähige Cluster von Computern, die über das Internet verbunden sind und Aufgaben auf die freien Ressourcen innerhalb des Netzes verteilen. Bisher werden Computer-Grids vor allem im wissenschaftlichen Bereich eingesetzt. Hier dienen die Hochleistungsnetze zum Lösen von rechenaufwendigen Forschungsaufgaben. Neben Linux soll Grid-Computing einen weitern Schwerpunkt in der Strategie von IBM bilden. (pte)