In Wahlkampfzeiten lecken sich politische Parteien die Finger nach ihnen: Theatermenschen, SchauspielerInnen, FernsehmoderatorInnen,... Wahlaufrufe mit Unterschriften bekannter - und im Idealfall auch noch beliebter - "Gesichter" sind politisches Gold wert.

Aber mit der überdurchschnittlichen Zuwendung von seiten der Politik ist es nach der Wahl zumeist vorbei. Die Anliegen der Kulturschaffenden setzen nach der Wahl meist wieder eine fette Staubschicht an.

Engagement ohne Echo?

Das politische Engagement der Kulturschaffenden geht aber oft weit über dieses öffentliche Wahlbekenntnis hinaus. Wie können ihre (kultur-)politischen Anliegen aber auch nach der Wahl eingebracht und realisiert werden? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gilt es anzusetzen?

Unter dem Motto "VOR DER WAHL - NACH DER WAHL. Engagiert über Wahltage hinaus" läd die "Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik" zu einer Diskussion in die Zukunftswerkstätte. Mit Fritz Wendl (und später auch mit dem Publikum) diskutieren Josef Broukal, Milo Dor, Harald Krassnitzer und Erwin Steinhauer. (kafe)