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Bild: reuters/CLAY MCLACHLAN

"Steve Jobs for President" – das war der politische Traum von William Foster. Kurz entschlossen startete er die gleichnamige Kampagne, aufbauend auf der ebenfalls gleichnamigen Internetseite. Und tatsächlich, der Idee war Erfolg beschieden, in zehn Minuten konnte die Seite 10.000 Zugriffe verzeichnen, dann brach der Server zusammen.

Mails und Spenden

Foster erhielt ebenfalls viele unterstützende E-Mails und sogar Geldspenden. Die Summer der Spenden will er nicht verraten, die einzelnen Spenden waren jedoch aller kleiner als 10 Dollar.

Leider nein

Doch Jobs enttäuschte Foster und zahlreiche weitere Anhänger, berichtet das Magazin Wired. Der Apple und Pixar-Chef hatte die Internetseite gesehen, wolle sich aber lieber auf seine Familie und die zwei Firmen konzentrieren, ließ Jobs persönlicher Assistent ausrichten.

Anhänger

Tatsächlich gilt Steve Jobs als Anhänger der "Democrats", im Jahr 1996 soll ihn Bill Clinton sogar in seinem Privathaus besucht haben. Zusätzlich soll Jobs zusammen mit seiner Frau seit 1996 den "Democrats" etwa 250,000 Dollar gespendet haben, berichtet die Oganisation Center of Responsive Politics.

Zweifel

Doch nicht alle halten Jobs für den geeigeten Kandidaten für das Amt des mächtigsten Mannes der Welt. Alan Deutschman, Author des Buches The Second Coming of Steve Jobs, hält Jobs für zu wenig diplomatisch, außerdem habe er zu viele "Leichen im Keller". Dabei bringt er Jobs in Zusammenhang mit psychedelischen Drogen, auch von einer unehelichen Tochter ist die Rede.

iRak

Die LeserInnen der Seite Slashdot brachten in ihren Postings auch schon einige Vorschläge zum möglichen Programm des Präsidenten Jobs. In Anspielung auf diverse Apple-Produkte schlagt ein User vor, Jobs könne im Irak einmarschieren und diesen dann "iRak" nennen.(red)