"Ich komm' aus Kreuzberg, du Muschi."

Ab 23. November läuft Bettina Blümners "Prinzesinnenbad" in den Wiener Kinos. Zu sehen wird er vorerst im Filmcasino, im UCI MEC und im Village W3 sein, ab Dezember auch in den weiteren Landeshauptstädten.

Inhalt

Klara, Mina und Tanutscha sind fünfzehn. Aufgewachsen bei ihren Müttern in Berlin Kreuzberg kennen sie sich seit ihrer Kindheit. Sie sind beste Freundinnen und teilen dieselben Interessen: Parties, Jungs und das Prinzenbad. Eigentlich sind sie unzertrennlich. Doch an der Schwelle zum Erwachsenwerden, fangen die drei Mädchen an, ihre eigenen Wege in der Welt zu suchen: Klara schmeißt die Schule, Mina möchte mit ihrem Freund zusammen sein und Tanutscha fordert von ihrer Mutter mehr Freiheit.

Link: Prinzessinenbad

Filmplakat

Frauenalltag zwischen Überhöhung und Missachtung

Die Arbeiten der Fotokünstlerin Magdalena Frey sind anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen in der Galerie Neubau (Hermanngasse 25/2) zu sehen. In ihren digital bearbeiteten Fotocollagen will sie den Blick für einen "weiblichen Alltag" außerhalb von Stereotypen schärfen.

Den Bereich weiblicher Erfahrungen ins Bild setzen, den auch viele Frauen lieber übersehen, lieber verschweigen, als sich damit auseinander zu setzen: Erfahrungen von Abhängigkeit, von Gewalt, aber auch von unendlicher Überhöhung als Prinzessinnen und Göttinnen. Magdalena Frey seziert das Korsett herkömmlicher Sichtweisen zugunsten einer von ihr angenommenen weiblichen Wirklichkeit: Das süße kleine Mädchen, als Prinzessin verkleidet, wird da durch gezielte Kontrastierung gleichzeitig auch als sexualisierten Phantasie dargestellt, von dem, was aus ihr wird: nämlich eine ihre Körper verkaufende Bartänzerin.

Austellungsdauer bis 30. Dezember.

Magdalena Frey

Auf den Schultern von Riesinnen

Die Frauenpolitische Kommission der Sozialistischen Jugend Wien lädt zu ihrer Ausstellung "WIR stehen auf den Schultern von RIESINNEN", die am Donnerstag, den 29. November um 19 Uhr im ega eröffnet wird.Für ein kleines Buffet und Getränke ist gesorgt.

Links: ega, Windmühlg. 261060 Wien; SJ Wien
Flyer

k-bine

Einfach queer, einfach k-bine: Die Nächste steht am Freitag, 30. November ab 22 Uhr im Wirr am Programm.

Musikalisch mit dabei sind dykedeluxe, las rosas und subsilk

Bis 23 Uhr: Cocktail Happy Hour

Links: k-bine; WIRR Untergrund,Burggasse 70, 1070 Wien

Flyer

Ich bin keine Küche!

Wenn ich gewusst hätte, dass alle immer nur davon reden, hätte ich diese verdammte Küche nie gebaut! (Margarete Schütte-Lihotzky)

Die Universität für angewandte Kunst Wien lädt am Dienstag, den 11. Dezember, um 18 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung "Ich bin keine Küche!" - Gegenwartsgeschichten aus dem Nachlass von Margarete Schütte-Lihotzky in das Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof. Im Anschluss an die Eröffnung findet eine Opening Party im Stein's Diner, Kolingasse 1, 1090 Wien, statt.

Mehr als 200 erstmals präsentierte Objekte aus ihrem den Sammlungen der Angewandten vermachten reichhaltigen Nachlass eröffnen neue Perspektiven auf die Architektin. Die Schau hinterfragt den Mythos Schütte-Lihotzky, stellt Paradigmen der Moderne, die ihr Werk prägten, zeitgenössischen künstlerischen Positionen gegenüber, und untersucht die Architektin als Wegbereiterin demokratischen Designs.

Ausstellungsdauer: 12. Dezember - 25. Jänner 2008;Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 14-20 Uhr; Eintritt frei.Ein Katalog zur Ausstellung erscheint am 11. Jänner 2008.

Links: Ich bin keine Küche!; Universität für angewandte Kunst Wien, Ausstellungszentrum Heiligenkreuzerhof, Schönlaterngasse 5 bzw. Grashofgasse 3, Stiege 8, 1010 Wien

Pfarrhofer

Grrrlzzz' Garage

Im Frauencafé findet
  • am Mittwoch, 28.11. ab 20 Uhr ist die Linke Emanzen Crew der Grünen Andersum vor Ort,
  • am Donnerstag, 29.11. wird um 20 Uhr im Rahmen von Femciné "Eine lästige Gesellschaft" von Marika Schmiedt gezeigt, die ein authentisches, dokumentarischs Bild von der Suche nach Spuren ihrer ermordeten Großmutter, eine Romni, zeichnet, und
  • am Donnerstag, 30.11. um 20 Uhr findet die Autorinnenlesung von Johanna Gehmacher und Maria Mesner statt.
    Eintritt frei

    Link: Frauencafé, Lange Gasse 11, 1080 Wien

  • Flyer

    Rotkäppchen und der Wolf

    Die Arbeiten von Michaela Kirchknopf sind bis 22. Dezember in der Galerie Urbanart zu sehen, auch ihr neues Kunstkex "Rotkäppchen und der Wolf". Weiters werden Werke von Irene Haselböck, Alexandra Uccusic und Magali Brunner präsentiert.

    Öffnungszeiten in der kexfabrik und urbanart bis 22. Dezember jeweils Sa von 11.00 bis 16.00 Uhr

    Links: Kexfabrik und Urbanart, Dr. Natterergasse 6, 1020 Wien
    Kexfabrik-Auslage: Vitrine 27, Stephansplatz neben den Fiakern
    Kirchknopf

    Christakind kommt bald

    Alle Jahre wieder erfreut das Wiener Kleinkunst-Original Christa Urbanek seine Fangemeinde mit einer Reihe böshumoriger Adventlesungen unter dem Titel "Christakind kommt bald":
  • 29. November (20 Uhr)
    Ketzerhof, A-1120 Wien, Schönbrunnerstrasse 194 – 196
    Kartenreservierung: Tel. 0650/983 08 17, Ketzerhof
    Eintritt: € 10,--

  • 5. Dezember (20 Uhr)
    Tschocherl, A-1150 Wien, Wurmsergasse 42
    Kartenreservierung ab 19 uhr: Tel. 01/923 60 96 oder E-Mail

    Höhepunkt der Reihe ist wie immer (und das bereits zum 6. Mal) Urbaneks "Weihnachtsspäschl":Ein Benefiz-Event mit vielen weiteren (Klein-)KünstlerInnen, der sich erstmals zur zweitägigen Veranstaltung ausgewachsen hat:
  • 14. + 15. Dezember (19 Uhr)
    im Spektakel, A-1050 Wien, Hamburgerstrasse 14
    Wie jedes Jahr wird der Eintrittspreis auch heuer wieder mit drei Würfeln erwürfelt (min. € 3,--/max. € 18,--)
    Reservierungen unter Tel. 01/587 06 53 bzw. E-Mail
    Der Reinerlös des Abends kommt der Notschlafstelle für Obdachlose "VinziRast" zu Gute.
  • GAMUEKL

    Babykino im Votivkino

  • Am Dienstag, 11. Dezember, 11 Uhr, bringt das Votivkino im Rahmen des Babykinos den Film "Geliebte Jane" von Julian Jarrold in englischer OF mit deutschen Untertiteln.
  • Am 8. Jänner, 11 Uhr, wird der Film Tuyas Hochzeit von Wang Quan'an in chinesischer OF mit deutschen Untertiteln gezeigt, am
  • Dienstag, 22. Jänner, 11 Uhr, läuft "Die zweigeteilte Frau" von Claude Chabrol (Frankreich/Deutschland 2007) in französischer OmU.

    Der Ton wird etwas leiser gestellt, und der Kinosaal ist nicht ganz abgedunkelt. Wickeltisch und Flaschenwärmer stehen zur Verfuegung.

    Link: Votivkino, Währinger Straße 12, 1090 Wien
  • Viennale

    Termine im Villa Lesben Treff

  • 30.11.: Marilyn Waring "Who's Counting? - Sex, Lies and Economics"
    Erstes Screening des herausragenden Films über feministische Ökonomie in Österreich. In Anwesenheit mindestens einer feministischen Ökonomin können gerne im Anschluss Fragen zum Filmgestellt und diskutiert werden. Infos zum Film
  • 14.12.: Lesben, Schwule und Queers Lebensläufe von Lesbierinnen und Urningen aus dem alten Mariahilf werden mithilfe von historischen Kostümen, Artifakten, erfundenen Geschichten und auf alt getrimmten Fotos neu wieder-entdeckt und aufalt fotografiert - Ausstellung folgt!
  • 21.12.: Exkursion zum Christkindlmarkt, Treffpunkt schon 19 Uhr in der Villa

    Link: Villa, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien
  • Lila Tip

    love me gender– sag mir wo die frauen sind

    In Koproduktion von FIFTITU%, Arbeiterkammer Kultur OÖ und theaternyx entstand unter der Regie von Brigitta Waschnig ein neues Stück mit drei Schauspielerinnen: Die Rollenzuschreibungen für Frauen sind einengend wie eh und je. Das Überschreiten dieser Definitionen erfordert Mut und wird immer noch mit Sanktionen quittiert. Aber es läuft Sand durchs Getriebe des Patriarchats.

    Waschnig und theaternyx-Leiterin Claudia Seigmannverantworten die Stückfassung dieser Eigenkreation.

    Termine: Mi. 28., Do. 29. November, 20.00 Uhr

    Kartenreservierung: 0732.770363-5472 oder E-Mail

    Sabine Groschup - Fünfzehn Minuten

    Hier kommt jede/r BesucherIn zu doppeltem Genuss: während einer 15-minütigen Entspannung in einem elektrischen Massagestuhl, der vormals der Operndiva Rita Streich gehörte, kann das Best of Programm der Animationsfilme von Sabine Groschup erlebt werden. Zusätzlich werden auserlesene Überraschungsfilme gezeigt.

    Ausstellungsdauer: Bis 30.11., Mi-So 16-18 Uhr
    Ort: ASIFAKEIL, quartier21/MQ, Electric Avenue
    Eintritt frei!

    Link: Quartier 21

     

    Groschup

    Anna Oppermann. Ensembles

    Die Generali Foundation zeigt die erste umfassende Einzelausstellung der deutschen Künstlerin Anna Oppermann (1940-1993) in Österreich. Ihre stilllebenartigenArrangements aus Bildern, Fotografien, Texten und Alltagsobjekten sindexemplarischund einzigartig für die Kunst der 1970er Jahre. Bis 16. Dezember.

    Link: Generali Foundation
    Bild: Anders Sein ("Irgendwie ist sie so anders..."), 1970–1986
    Ausstellungsansicht La Biennale di Venezia, 1980

     

    Foto: Nachlass Anna Oppermann/art agents gallery Hamburg/Herbert Hossmann

    Weiberstammtisch

    Die legendären Ladies gehen leichtfüßig in die nächste Saison: Ab Herbst lädt der Weiberstammtisch wieder ein Mal im Monat zur "Ladies Night" im KosmosTheater. Künstlerinnen unterschiedlichster Geschmacksrichtungen präsentieren sich. Jeder Abend wird einzigartig zubereitet. Anregend wie Chili con Carne um Mitternacht, entspannend wie ein Schaumbadmit Honig und berührend wie Schokolade im Sonderangebot.Stets frisch gewürzt, liebevoll angerichtet und leidenschaftlich präsentiert.

    Mit: Eva D., Susanne Draxler, Christina Förster, Silvia Hagler, Nicole D. Käser,Caroline Richards und Tanja Simma
    spec. guest: Herbert Tampier
    Letzter Termin 2007: 11. Dezember um 20:30 Uhr

    Links: KosmosTheater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien; Susanne Draxler

     

    Bidl: Weiberstammtisch

    Ursula Mayers Zeitkristalle

    Die Ausstellung "Zeitkristalle / The Crystals of Time" im Lentos Kunstmuseum Linz gibt einen konzentrierten Einblick in das aktuelle filmische Werk von Ursula Mayer. Erstmals präsentiert wird dabei Mayers jüngster Film "The Crystal Gaze" (2007). In thematischem Zusammenhang mit diesem neuesten Werk ist die Trilogie "Portland Place 33", "Keeling House" und "Villa Mairea" (2005/06) zu sehen.

    Link: Die Ausstellung läuft bis 17.2.2008 im Lentos Kunstmuseum Linz, Ernst-Koref-Promenade 1, A-4020 Linz
    Foto: Lentos/Ursula Mayer

    Feministische Vermächtnisse

    Die Edition II, Episode 4 von "If I can't dance, I don't wannt to be part of your Revolution" im MuHKA stellt feministische Vermächtnisse und Potenziale in zeitgenössischer Kunst vor und zur Debatte.

    Die Ausstellung vereint die Werke von KünstlerInnen unterschiedlicher Generationen: Jene, die feministische Anliegen in den 60ern und 70ern verarbeiteten wie Sanja Ivekovic, Lili Dujourie und Jef Geys; Künstlerinnen, die in den 80ern einen kritischen Körper darum bildeten wie Jutta Koether; die Generation um 1968 geboren wie Hito Steyerl oder Cathy Wilkes; und die Jungen wie Katarina Zdjelar und Falke Pisano.
    Zu sehen bis 6. Jänner 2008 im Museum of Contemporary Art Antwerp (MuHKA) in Antwerpen.

    Links: Infos und Termine unter Museum of Contemporary Art Antwerp, Leuvenstraat 32, 2000 Antwerpen, Belgien und If I can't dance
    Foto: MuHKA/Unni Gjertsen, Creative History, 2003-2004

    Designerin des Monats

    ...im MQ Point ist im November die Österreicherin Elke Freytag. In ihrer aktuellen Herbst-/Winterkollektion spielen Rot und Brombeere neben Schwarz und Weiß die farbliche Hauptrolle. elke freytag design steht für tragbare Mode, der Stil ist modern und minimalistisch, geprägt von klaren und femininen Schnitten. Neben Kleidungsstücken entwirft die niederösterreichische Designerin auch Taschen und modische Accessoires wie Halsketten und Strumpfhosen.

    Zu sehen von 1. bis 30.11. täglich 10-19 Uhr im MQ Point, MQ Haupteingang - Eintritt frei!

    Links: MQ Point, Elke Freytag
    Foto: www.elkefreytag.com

    BodypoliticX

    Was ist Pornografie? Warum hat Pornografie so einen schlechten Ruf? Bis 16. Dezember 2007 ist die Ausstellung BodypoliticX, die sich mit diesen Fragen beschäftigt, im Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam zu sehen. In der Ausstellung wird keine Seite für oder gegen Porn ergriffen, eher wirft sie weitere Fragen auf: Symbolisiert Pornografie patriarchale Strukturen und Frauenunterdrückung? Zeigt sie Ausschnitte und Reflektionen von reellen sozio-sexuellen Beziehungen? Was macht ihren tabusierten Charakter aus, wenn doch alles rund um uns sexualisiert ist? Ist Pornografie Schuld an der Dekonstruktion von Sexualität?

    Der Fokus von BodypoliticX liegt auf dem künstlerischen Output des 20. und 21. Jahrhunderts: Durch die Augen von über siebzig KünstlerInnen Sex sehen. Mit dabei: Joanna Angel, Kenneth Anger, Fiona Banner, Belladonna, Angela Bulloch, Marilyn Chambers, Nathalie Djurberg, Andrea Fraser, Girls Like Us, Guerrilla Girls, Roswitha Hecke, Dorothy Iannone, Jenna Jameson, Zoe Leonard, Tracy Lords, Dorit Margreiter, Martha Rosler, Carolee Schneemann, Brooke Shields, Valerie Solanas, Annie Sprinkle. (Eintritt ab 18 Jahren)

    Link: Witte de With Center for Contemporary Art, Witte de Withstraat 50, 3012 BR Rotterdam
    Foto: e-flux/Willem van Batenburg, still from Pruimenbloesem, 1981

    Kurse in der DJ-Schule für Frauen

    Rubinia DJanes mit Sitz in Basel, Schweiz, haben neben Kursen in der Mädchenarbeit auch Kompakt-Kurse im DJ-ing für Frauen im Angebot.

  • Dezember-Wochenende: 7.12. von 18-23h | 8.+ 9.12. von 17-23h

    Programm: 1. Block > Technik Equipment; 2. Block > Technik Auflegen (Übergänge, Beat-Synchronisation), Spielen; 3. Block > Viel Spielen & Probieren

    Link: Mehr Infos und Kontakt bei Rubinia DJanes
  • Bild: Rubinia DJanes

    Weltkino

    Das Kino De France zeigt zur Zeit "Madeinusa, Das Mädchen aus den Anden" (spanische OF mit deutschen Untertiteln, Peru/Spanien 2005). Das Filmdebüt der peruanischen Regisseurin Claudia Llosa wirft einen Blick auf die Emanzipation eines jungen Mädchens der indigenen Bevölkerung der Anden. Sie entwirft dabei das drastische Szenario einer von der übrigen Welt abgekoppelten fiktiven Dorfgemeinschaft mit äußerst repressiven Strukturen und Ritualen.

    Der Film läuft im Rahmen der neuen Programmschiene "Weltkino" im Kino De France. In regelmässigen Abständen werden Filme gezeigt, die ihren Blick nach Asien, Afrika, Lateinamerika und in den südosteuropäischen Raum richten - Filme, die gesellschaftliche Realitäten und filmische Sichtweisen jenseits des westlichen Kulturkreises vermitteln wollen.

    Links: Weltkino; Kino De France, Schottenring 5, 1010 Wien
    Foto: Weltkino/Madeinusa